Fische für die Jagst

RETTEN SIE DAS LEBEN DER JAGST!

 

Die Klasse R8c hat sich als WVR-Projekt für „Fische für die Jagst“ entschieden.

Wie Sie sicher wissen, hat die Mühle am 24.08.2015 in Lobenhausen gebrannt. Da dort Kunstdünger gelagert wurde, sind dann giftige Stoffe in die Jagst geflossen. Deshalb sind dort alle Fische in kurzer Zeit an Ammoniakvergiftung gestorben.

Die Jagst braucht neue Fische!

Die Klasse R8c kam also auf die Idee, Geld für Fische zu sammeln und dieses dann dem Fischereiverein Kirchberg zu spenden. Ein kleiner Teil der Spende wird zur Deckung der Unkosten für den Schlüsselanhänger verwendet, der Wesentliche Teil geht aber direkt an den Fischereiverein. Der Fischereiverein sorgt dann dafür, dass entsprechend des Bedarfes Fische gekauft und wieder in die Jagst eingesetzt werden. Die Klasse steht in Verbindung mit Herrn Fischer vom Verband Nabu und mit dem Förderverein der August-Ludwig-Schlözer Schule in Kirchberg.

Jeder Spender ab 10 Euro bekommt als Dankeschön einen kleinen Fischschlüsselanhänger aus Holz sowie ein Zertifikat. Wäre das nicht eine Idee als Geschenk?

Falls Sie Interesse an diesem Projekt haben und mithelfen wollen, können Sie gerne Geld auf folgendes Konto spenden. Falls Sie eine Spendenbescheinigung benötigen, können Sie sich außerdem ans Sekretariat der Schule wenden (Fr. Drexel 07954/ 98200).

Wir senden Ihnen dann gerne eine entsprechende Anzahl von symbolischen „Jagstfischen“ aus Holz an Ihre Firma.

Die Jagst wird es Ihnen danken!

Verfolgen Sie bei Interesse doch unser Projekt auf Facebook: WVR Projekt Fische Jagst

 

Bankverbindung:

Volksbank Hohenlohe

Inhaber: Förderverein

IBAN: DE 396209180001366750 00

BIC: GENODES1UHL

Betreff: Fische für die Jagst + Name Spender/ Firma

E-Mail: ghrs-kirchberg@online.de

 

Aktueller Spendenstand: 3050,60€

 

Wir bedanken uns besonderst bei:

Gerhard Ohr GmbH aus Crailsheim

Roll GmbH aus Crailsheim

Fränkische Druckpresse aus Crailsheim

Heinz Tuchenhagen aus Rot am See

Stadt Kirchberg

Öko Media GmbH

 

 

Sieger des 33. Schüler-Börsenspiels der Sparkassen ermittelt und ausgezeichnet

Das mal vorweg: Andere Siegerteams haben in früheren Jahren, als die Börse boomte, mit ihren 50 000 Euro als Startkapital schon höhere Gewinne eingefahren. Da brummte die Konjunktur, und – zugegeben – gezockt wurde auch mehr. Die „Börsenzocker“ vom Lise-Meitner-Gymnasium als Siegerteam im Landkreis Schwäbisch Hall hatten mit Zocken nichts am Hut. Sie haben vielmehr gezielt auf die abgestürzte VW-Aktie gesetzt, die sich dann schnell wieder erholt hat. Das brachte ihnen nach zehn Wochen Spieldauer letztlich einen Finalstand von 57 454,58 Euro ein. Damit lagen sie im Land immerhin auf Platz 30 und bundesweit auf dem 236. Rang. Zweiter wurde die Gruppe „DAX“ von der August-Ludwig-Schlözer-Schule in Kirchberg (plus 7357,10 Euro) vor dem „MC Schissbaum“ vom Albert-Schweitzer-Gymnasium Crailsheim (plus 7241,26) und der „Reichswagen AG“ von der Kaufmännischen Schule Hall (plus 7064,37). Als besonderen Anreiz gab es sogar eine Wochenwertung, bei der zum Teil erstaunliche Zuwächse erzielt wurden. „9,49 Prozent sind auch nicht ganz ohne“, meinte Crailsheims Sparkassen-Hauptstellenleiter Dieter Brenner im Cinecity.

Im Crailsheimer „Cinecity“ bekamen die Gewinner des Schüler-Börsenspiels der Sparkassen ihre Geldpreis-Prämien überreicht – und schauten sich anschließend gemeinsam den neuen Star-Wars-Film an. Foto: Mathias Bartels

Im Crailsheimer „Cinecity“ bekamen die Gewinner des Schüler-Börsenspiels der Sparkassen ihre Geldpreis-Prämien überreicht – und schauten sich anschließend gemeinsam den neuen Star-Wars-Film an. Foto: Mathias Bartels

Die Haupt- und Realschule Blaufelden sicherte sich den Sonderpreis beim Nachhaltigkeitswettbewerb. Hier kamen nur börsennotierte AGs in die Wertung, die sich sozial oder ökologisch besonderer Nachhaltigkeit verpflichtet fühlen. Am Rande: Dass die pädagogischen Betreuer nicht immer vorneweg laufen, beweist die Lehrerwertung. Sieger Timo Marquardt legte zwar kräftig zu, erreichte aber lange nicht die Gewinne der besten Schülerteams. Von denen gab es heuer im Landkreis 242 mit 649 Teilnehmern aus 16 Schulen. Der Deutschland-Sieger, die „Börsenbambis“ aus Essen, lag schließlich bei einem Depotwert von 63 544,36 Euro.

In der Summe wurden weltweit 919 645 Börsenaufträge platziert, der (fiktive) Gesamtumsatz lag bei 3,8 Milliarden Euro. Die jungen Börsianer konzentrierten sich dabei umsatzmäßig vorrangig auf etablierte IT-Unternehmen wie Amazon, Google und Apple. Lediglich Volkswagen auf Platz 2 schob sich in die Phalanx der top-gehandelten Companys. Die höchsten Kurssprünge legten Ubisoft Entertain (plus 36,0 Prozent), Infineon Technologies (plus 28,8) und Amazon (plus 25,8) hin. Die Branchen mit den höchsten Spekulations-Umsätzen waren – in dieser Reihenfolge – der Handel, Internet und Medien, Automobile und Software.

An der Börse gibt es aber nicht nur Gewinner: 48 Prozent der Spielgruppen im Landkreis landeten nach den zehn Spielwochen im Minus – obwohl der DAX in dieser Zeit um rund fünf Prozent zulegte

HT 22.01.2015 Mathias Bartels

Projekt hat Realschüler verändert: Neue Sichtweise auf „Flüchtlingskrise“

Schulprojekt: Realschüler der August-Ludwig-Schlözer-Schule beschäftigen sich mit der Situation von Flüchtlingen im Kirchberger Adelheidstift. Ihre Erkenntnisse beschreiben sie in einer Zeitschrift.

Die Kirchberger Realschüler der Klasse 9a haben sich unter Anleitung ihres Lehrers Dennis Baumann (hintere Reihe, Zweiter von rechts) intensiv mit der Situation der Flüchtlinge im Adelheidstift befasst. Foto: ALSS

Frieden auf Erden ist zum Jahresende wohl der sehnlichste Wunsch der Menschen. Ein konkreter Beitrag dazu ist das Projekt „Flüchtlinge in unserer Stadt“ der Klasse R9a der August-Ludwig-Schlözer-Schule.

Im Rahmen seines Referendariats an der Realschule hat Dennis Baumann mit seinen Schülern im Fachkomplex Erdkunde, Wirtschafts- und Gemeinschaftskunde (EWG) ein mehrwöchiges Projekt durchzuführen, das sich auch an deren Lebens- und Alltagswelt orientieren sollte. Angesichts der vielen Flüchtlinge in Kirchberg und der hier gepflegten Willkommenskultur lag es nahe, sich mit diesem Thema zu befassen, berichtet der 25-Jährige. Unter dem Titel „Flüchtlinge in unserer Stadt“ hatten die Schüler die Zielvorgabe, eine Zeitschrift zu erstellen.

„Ich bin stolz auf die Klasse“, sagt Dennis Baumann. Alle Jugendlichen hätten sich „reingehängt“ und mit großem Engagement tolle Ergebnisse erzielt. Auch die Arbeitsschwerpunkte und ihre inhaltliche Gliederung hätten sie weitgehend selbstständig vorgenommen. In Kleingruppen aus drei bis fünf Schülern haben sie die Fragen recherchiert, die sie am meisten interessieren – etwa nach der Herkunft der Menschen und ihren Fluchtrouten, ihre Verteilung in der EU, in Deutschland und in Baden-Württemberg und die Situation im Kirchberger Adelheidstift, wo mit derzeit 130 Bewohnern das Gros der Asylsuchenden untergebracht ist.

Im Kapitel „Was denkt Deutschland über Flüchtlinge“ präsentieren die Schüler Meinungen verschiedener Politiker und Parteien zum Thema und prüfen gängige Vorurteile in der Bevölkerung auf ihre Stichhaltigkeit.

Der spannendste Teil des Projektes sei der Besuch im Adelheidstift Ende November gewesen, erzählen die Neuntklässler einmütig. Sie lernten den Lebensalltag der Bewohner und Menschen aus den verschiedensten Herkunftsländern kennen. Von den Sozialarbeiterinnen und den Helfern vom Freundeskreis Asyl erfuhren die Schüler einiges über die Lebensumstände der Flüchtlinge.

Am interessantesten waren jedoch die Interviews, die sie mit den Bewohnern durchführten. Zwei davon sind auch in der Zeitung abgedruckt. „Dabei haben wir viel darüber gelernt, wie die Leute, die hierherkommen, sich fühlen. Sie wären ja am liebsten zu Hause geblieben und müssen hier ganz neu anfangen“, erzählt der 14-jährige Paul Sperr. Seine Klassenkameradin Alicia Kantel hat es sehr berührt, als ein syrischer Flüchtling weinend von der Zerstörung und dem Bürgerkrieg in seiner Heimatstadt berichtete, aus der er mit seiner Frau und seinen drei Kindern nach Deutschland geflohen ist, und sich dafür unendlich dankbar fühle. „Jetzt ist mir vieles klarer geworden“, sagt Carola Haag. Das Projekt habe ihr vor allem dabei geholfen, den Flüchtlingen nun offener begegnen zu können, führt die 14-Jährige weiter aus.

„Viele Lernfortschritte, die die Heranwachsenden während des Projektes gemacht haben, werden in einem Produkt wie der vorliegenden Zeitung gar nicht ersichtlich“, schreibt Dennis Baumann im Vorwort zu dem 20-seitigen Heft, das für Interessierte auch im Schulsekretariat erhältlich ist. Im letzten Kapitel „Reflexionen“ geben die Kirchberger Realschüler etwas davon preis und berichten in sehr persönlichen Worten davon, wie das Projekt ihnen eine neue Sichtweise auf die sogenannte „Flüchtlingskrise“ gegeben und sie auch menschlich verändert habe.

Dienstjubiläum

Die Schulleitung gratuliert im Namen der gesamten Schule unseren beiden Mitarbeiterinnen Frau Sonja Drexel (Schulsekretärin) und Frau Anette Pfündel (Schülerbücherei) zum 10jährigen Dienstjubiläum an der August-Ludwig-Schlözer-Schule.

Einschulung 2015

Der Schulanfang

Mit viel Freude und ein bisschen bang,

wird erwartet er, der Schulanfang!

Doch bald vergehen die Stunden wie im Flug –

denn Lernen macht Spaß – und außerdem klug!

 

Wir wünschen unseren neuen Grundschülern einen richtig tollen Schulstart

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„Das Beste kommt zum Schluss – Die Krönung“

Unter diesem Motto stand die diesjährige Abschlussfeier der Klassen R10 und WR9 der August-Ludwig-Schlözer-Schule in Kirchberg/Jagst. Alle 82 Schülerinnen und Schüler freuten sich über die bestandene Abschlussprüfung. Darunter 29 Belobigungen und 10 Preise. Die Schulbeste war in diesem Jahr die Schulsprecherin Larissa Vogel mit einem Notenschnitt von 1,1. Den Sozialpreis für besonderes Engagement bekam Katja Rück, die ebenfalls Schulsprecherin ist.

Die Abschlußklassen 2015

Die Gäste wurden von Katja Rück und Lukas Idler souverän durch den bunten und kurzweiligen Abend geführt. Das Motto „Die Krönung“ hat sich wie ein roter Faden durch das Programm gezogen und wurde auch in der festlichen Dekoration der Stadthalle umgesetzt. Neben Schüler-Lehrer-Spielen und verschiedenen Gesangs- und Tanzeinlagen der Schülerinnen und Schüler, war der Höhepunkt die Krönung der Klassenlehrer und des scheidenden Schulleiters. Den krönenden Abschluss bildete die Zeugnisübergabe an die erfolgreichen Prüflinge.

Klassen mit Namen und KlassenlehrerInnen

WR9 Hr. Herberth
Dennis Beifuß, Robin Bocksrocker, Manuel Braun, Thomas Burbach, Lukas Hammel, Michael Krassmann, Benedikt Kanatschnig, Julian Ritter, Viviane Müller, Laura Novembre und Alexandra Schmidt

WR9

WR9

R10a Fr. Mittler
Yves Buchholz, Nico Pytel, Simon Stier, Felix Truckenmüller, Steffen Zanzinger, Sophie Bandel, Nadine Goebel, Alena Hubmann, Isabell Jenter, Laura Kanoik, Magdalena Kawka, Marina Keck, Verena Kuch, Saskia Lang, Joana Lehner, Chiara Lemas, Annalena Lochner, Franziska Metzner, Saskia Riedl, Marina Schuhmann, Alina Tauberschmidt, Franziska Urbanski, Hellen Weinbeer

R10a

R10a

R10b Fr. Rauschenbach
Burak Bayramoglu, Mario Gehring, Lukas Idler, Patrick Käss, Moritz Küstner, Marc Leidig, Jason-David Lindenberg, Jan Schmidt, Marius Ströbel, Yannik Thomas, Johannes Unbehauen, Simon Wiedmann, Nils Zeitler, Andrea Böheim, Felizia Fetter, Larissa Hirt, Felizitas Keitel, Christine Müller, Nasima Nehar-Belaid, Luisa Rothenburger, Katja Rück, Vanessa Schick, Alexandra Unbehauen, Lena Weber und Lena Wolfinger

R10b

R10b

R10c Hr. Schreiber
Julius Bauer, Philip Grüschow, Rico Held, Torben Keitel, Fabio Klein, Benedikt Ley, Robert Rispei, Rahel Blumenstock, Jenny Feuchter, Didariyar Halici, Marisa Hessentaler, Katharina Holz, Lisa-Marie Irschik, Janina Kreuzer, Francine Renaudier, Annika Reu, Evelin Schamber, Saskia Schenkel, Anna-Lena Sonntag, Marie Stolpe, Kim Treu, Larissa Vogel und Ann-Sophie Weber

R10c

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Einblick in die spanische Kultur

Schüler der Kirchberger August-Ludwig-Schlözer-Schule haben am Ende des Schuljahres für ihre erfolgreiche Teilnahme an der zum ersten Mal gebildeten Spanisch-Arbeitsgemeinschaft ein Zertifikat erhalten.

  
Schüler der Kirchberger August-Ludwig-Schlözer-Schule haben am Ende des Schuljahres für ihre erfolgreiche Teilnahme an der zum ersten Mal gebildeten Spanisch-Arbeitsgemeinschaft ein Zertifikat erhalten. Die Teilnehmer haben in der AG Grundlagen der spanischen Sprache und der spanischen Kultur kennengelernt.

Papierflieger zum Abschied

Rektor Michael Szutta verlässt die August-Ludwig-Schlözer-Schule in Kirchberg

Der Vorhang schließt sich: 13 Jahre leitete Michael Szutta die August-Ludwig-Schlözer-Schule in Kirchberg. Nun beginnt sein Freistellungsjahr. Sein Abgang von der Bühne war musicalreif.

Beim Schlussakkord wurde es emotional. Als der Schüler-Eltern-Lehrer-Chor unter der Leitung von Hannsjörg Scharr stimmgewaltig ein Lied aus dem Musical „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ anstimmte, warfen Schüler mit guten Wünschen beschriebene Papierflieger auf die Bühne. Sie dankten damit ihrem Schulleiter Michael Szutta für – wie es die SMV-Vertreter formulierten – Offenheit, Beratung, Engagement, Grenzen, Interesse, Ansporn und Unterstützung. Szutta nahm die Flieger und den Dank gerührt entgegen.

Es war nicht der einzige emotionale Moment in einer Abschiedsfeier, in der die gesungenen Worte die gesprochenen übertrafen. Die Höhepunkte aus den Musical-Aufführungen vergangener Jahre zeigten nicht nur einen Einblick in das lebendige Schulleben an der Grund-, Werkreal- und Realschule, sondern gaben dem scheidenden Rektor auch gute Wünsche mit auf den Weg. „Thank you for the music“, konterte Szutta und fügte mit einem Augenzwinkern an: „Ich bin stinksauer, weil ich nicht mitmachen durfte.“ 13-mal war er Gastgeber, Schauspieler, Sänger und Dirigent bei den Schulmusical-Aufführungen gewesen.

„Die Musicals waren jedes Mal Höhepunkte“, sagte Stefan Ohr. Der Bürgermeister erinnerte an die Veränderungen, die sich inhaltlich, konzeptionell und baulich unter Szuttas Leitung an der Schule vollzogen hatten. Von der Einführung der Werkrealschule, dem Beginn und Ende des Niveaumodells, dem Neubau der Mensa bis hin zur Einführung einer Orientierungsstufe – stets gab es Neuerungen. „Die August-Ludwig-Schlözer-Schule hat sich durch Flexibilität und Ideenreichtum ausgezeichnet“, so Ohr.

Das konnte Hannsjörg Scharr als Sprecher für das Kollegium bestätigen. „Es lässt sich nicht leugnen: Diese Schule hat sich bewegt.“ Scharr erinnerte an die schwierige Anfangszeit, die kollegiale Demokratie bei Entscheidungen in Lehrerkonferenzen und die gute Musical-Tradition.

Zuvor hatte Schulamtsdirektor Joachim Rimmele Szutta in ein Freistellungsjahr verabschiedet, das seinem Ruhestand vorausgeht. Er ließ die 40 Berufsjahre des gebürtigen Heidelbergers Revue passieren. Szutta trat seine erste Stelle als Hauptschullehrer in Bühlertann an. Nach einem kurzen Intermezzo in Blaufelden kam er an die Hauptschule Vellberg, wo er 1992 Konrektor wurde. Drei Jahre später wechselte als Schulleiter nach Gerabronn. Seit 2002 leitete er die Kirchberger Schule. „Für dich gab es nie weniger als 100 Prozent“, sagte Rimmele. „Ich bin mir sicher, dass du in anderen Berufen genauso erfolgreich gewesen wärst. Aber es war gut, dass du diesen gewählt hast.“

Das war keineswegs selbstverständlich, verriet Szutta in seiner Abschiedsrede, die er mit sieben Sternen am Revers hielt, die ihm seine Konrektoren Dagmar Hollenbach und Thomas Wackenhut für besondere Verdienste angesteckt hatten. Straßenbahnschaffner und Chirurg wollte Szutta werden, eine Schafzucht in Irland betreiben oder auf einem Kreuzfahrtschiff kochen. Bekanntlich wurde er Lehrer.

Dass er auf ein erfolgreiches Berufsleben zurückblicken und einem Nachfolger, den es momentan noch nicht gibt, eine gut aufgestellte Schule hinterlassen kann, sieht er als Gemeinschaftsleistung: „Man braucht ein gutes Leitungsteam und ein engagiertes Kollegium mit Interesse für die Schüler, das über Musicals hinausgeht. Wir haben vieles gemeinsam entwickelt, viel erreicht und viel geleistet – und die Betonung liegt auf dem ,Wir‘.“

 CHRISTINE HOFMANN | 

Frisch gestrichen

Frisch gestrichen!

Jetzt leuchtet er wieder in buten Farben, der Lendsiedler Schulhof! Die Lehrerinnen freuen sich, die Schüler spielen begeistert!
Schon zum zweiten Mal hat Frau Kantel, die Mutter einer Schülerin der Kombiklasse a, die Bemalung organisiert. An einem heißen Sommertag malten Eltern, Schüler und die Lehrerin der Ka bunte Spiele und Bilder auf den Hof.
Ein herzliches Dankeschön der Organisatorin und den fleißigen Malern!

Junger Rat startet in Kirchberg

01.07.2015, Kirchberg/Jagst – Die 80 Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen an der August-Ludwig-Schlözer-Schule waren die ersten Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Projekt „Junger Rat für Annette Sawade“. Die SPD-Bundestagsabgeordnete möchte mit diesem Projekt, das ihre Kollegin Katja Mast entwickelte, die Politik zu den Schülerinnen und Schülern bringen.

Bei der Premiere des „Jungen Rat für Annette Sawade“ standen die Themen Mobilität im ländlichen Raum, der Nahverkehr in Bus, Zug und auf dem Fahrrad, sowie der Zugang zu Breitband-Internet im Mittelpunkt. Diese Themen hatten sich die Jugendlichen selbst ausgewählt, aus ihrer Sicht bearbeitet und der Hohenloher Bundestagsabgeordneten vorgestellt.

„Über das riesige Engagement und den Einsatz der Schülerinnen und Schüler habe ich mich sehr gefreut. Die Schülerinnen und Schüler haben die Aufgaben hervorragend umgesetzt und selbst entdeckt, wie vielfältig und vielschichtig Politik ist. Politik ist eben nicht nur Weltgeschehen rund um Krisengipfel, sondern beginnt schon morgens auf dem Schulweg, wenn man sich mal wieder in einen vollen Schulbus drängen muss“, so Annette Sawade.

Auf ganz unterschiedliche Weise leisteten die drei Klassen ihren Beitrag zum Jungen Rat. Zum Teil führten die Schülerinnen und Schüler eine Umfrage durch, um Probleme im Nahverkehr herauszufinden und Lösungsideen aufzuzeigen. In einer Diskussionsrunde stellten sie dann Annette Sawade Ihre Ergebnisse und Ideen vor.
„Ich hoffe, dass die Jugendlichen ihre Ideen auch weiter einbringen und politisch tätig werden. Es gibt vor Ort viel zu gestalten und zu bewirken und auch die Möglichkeiten, sich einzubringen sind immens vielfältig. Sei es in den Jugendverbänden der Parteien, in Jugendgemeinderäten, in Vereinen oder auch schon in den SMVen“, fasste Annette Sawade zusammen.

Zum Abschluss bekamen die Schülerinnen und Schüler ein Zertifikat für ihre erfolgreiche Teilnahme überreicht. Und Annette Sawade bekam ihrerseits viele Hausaufgaben von den Schülerinnen und Schülern mit: „Eins ist für mich klar: die Ideen und Fragen des Jungen Rats werde ich nun in die Gremien mitnehmen. Das Projekt Junger Rat für Annette Sawade ist schließlich mit der Übergabe der Zertifikate nicht beendet – wo ich es kann, werde ich mich um eine Antwort für die Anliegen der Schülerinnen und Schüler kümmern und ihnen weiterhelfen.“
Zudem versprach Annette Sawade, die Ideen der Schülerinnen und Schüler bei ihrem „Runden Tisch Verkehrliche Infrastruktur in Schwäbisch Hall und Hohenlohe“ auf die Tagesordnung zu nehmen. Vertreter der drei Klassen können ihre Anliegen somit direkt mit den Verantwortlichen besprechen.

Ihren Dank richtete Annette Sawade auch an das Lehrerkollegium rund um Schulleiter Michael Szutta, die für einen reibungslosen und sehr gut organisierten Ablauf des Jungen Rats sorgten. Als Teil einer Veranstaltungsreihe mit Bundestagsabgeordneten der verschiedenen Fraktionen, hatte die Schule die Sozialdemokratin zu sich nach Kirchberg eingeladen.
Annette Sawade wird den „Jungen Rat für Annette Sawade“ weiter fortführen. Lehrerinnen und Lehrer und Schulklassen können sich bei Interesse gerne an das Wahlkreisbüro für weitere Informationen wenden (07940/9829947, annette.sawade@wk.bundestag.de).

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