Konzert des Fördervereines

Signora Bagnarellis BIG BLASEBELG orchestra

Freitag, 13. 01. 2017, 19.30 Uhr, Aula der August-Ludwig-Schlözer-Schule, Kirchberg

Einlass: 18.30 Uhr – Eintritt: 10 Euro

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`Ein irritierend schönes Hörerlebnis´ urteilte unlängst ein Musikkritiker nach dem Besuch eines Konzerts von Petra Bagnarelli(Gesang), Uli Gonser(Gitarre & Harmonium), Stefan Labude (Akkordeon, Bassklarinette, Percussion) und Joachim Stahl(Tuba). Das Quartett spielt gerne mit Songs, die eigentlich jeder kennt: These boots are made for walking, Roxanne, A whiter shade of pale, Englishman in New York. Doch wenn diese mit Tuba, Akkordeon, Melodika, Glockenspiel, Harmonium oder einem Spielzeugklavier ertönen, klingelt`s  bei manchen Zuhörern erst später in den Ohren.

Und das liegt auch an der Stimme von Petra Bagnarelli: sie zischt, jubiliert, faucht, trällert und jauchzt in Deutsch, englisch, französisch, spanisch, griechisch und in ihrer Heimatsprache italienisch. Mit einem Augenzwinkern singt Petra Bagnarelli von ihrer früheren Heimatstadt Neapel, am Fuße des Vesuvs in Italien. Dabei klingt ihre Stimme oft wie der schlafende Bergriese kurz vor dem Ausbruch.

Das Konzert wird organisiert vom Förderverein und der Schule. Einlass ist um 18:30 Uhr. Vor dem Konzert und in den Pausen gibt es verschiedene Suppen und Eintöpfe und natürlich ist auch für Getränke gesorgt.

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Seminar gibt Startschuss für ein aktives SMV- Team in Kirchberg

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Die SMV der August- Ludwig- Schlözer Schule in Kirchberg an der Jagst wagt in diesem Schuljahr einen Neustart. Gemeinsam mit den Vertrauenslehrerinnen, Christin Jäger und Karin Eckert, besuchte die „Schüler Mit Verantwortung“ vom 16.11 bis zum 18.11.2016 die Geislinger Mühle im Kochertal. Während des Seminars entstand aus den Klassensprechern der unterschiedlichen Klassenstufen, ein funktionierendes SMV- Team.

Den Schülern wird eine sehr große Verantwortung übergeben, da sie nun ein großes Mitspracherecht haben und auf ihre Mitarbeit gezählt wird. Die große Mühe der Lehrer beim Organisieren des Seminars zahlt sich aus, denn Vertrauen und Aussprache zwischen den Schülern und Lehrerinnen spielt eine sehr wichtige Rolle.

Schüler aus allen Klassenstufen, sammelten zusammen viele neue Ideen. Es ist zum Beispiel geplant einen Film zu drehen, in dem erklärt wird, was die SMV ist, wer dazugehört und welche Aufgaben sie hat. Diesen Film wird man demnächst auf der Homepage der August- Ludwig- Schlözer Schule sehen. (www.alss-kirchberg.de) Ebenso findet man aktuellste Informationen und Aktivitäten der SMV auf der Homepage der Schule. Zum Beispiel stellen sich die beiden Schülersprecher, Michael Früh und Stanley Varga, und die Vertrauenslehrerinnen vor. Die gesamte Schülerschaft und auch der neue Schulleiter Thomas Brachmann stehen hinter der SMV und unterstützen sie mit allen Mitteln. Dieses Engagement schätzt das aktuelle SMV-Team sehr, da es nicht selbstverständlich ist und erhofft sich dadurch ein aktives Schuljahr 2016/ 2017!

 

 

Artikel von Jutta Wenkeler, Gabija Tekoriute und Michael Früh

Neuer Schuleiter in Kirchberg

Thomas Brachmann war in der August-Ludwig-Schlözer-Schule erst Referendar, dann Lehrer, und jetzt ist er Rektor in Kirchberg.

Thomas Brachmann steht an der Tür seiner Schule, hält sie auf, und begrüßt die Gäste. Er kennt viele. Und viele kennen ihn. Dabei ist er „der Neue“, und die Gäste – allen voran die Leitende Schulamtsdirektorin Ursula Jordan – kommen, um ihn als neuen Schulleiter der August-Ludwig-Schlözer-Schule in Kirchberg zu begrüßen.

Aber Thomas Brachmann ist in Kirchberg und vor allem in der Schule kein Unbekannter. Denn er kam bereits als junger Referendar nach Kirchberg. Und ging wieder. Er kam zurück als Lehrer. Und ging wieder. Das war 2009, um in der Schule Michelbach/Bilz den Realschulzweig zu leiten. Jetzt kam er wieder – um zu bleiben. „Hoffentlich für immer“, wie er bei der Einsetzungsfeier am Donnerstag sagte. Brachmann stammt zwar aus Winnenden, wohnt aber schon seit Jahren mit Frau und Kindern in Gaggstatt und bezeichnet sich selbst als Kirchberger.

Die Einsetzungsfeier war also ein Heimspiel. Entsprechend locker und fröhlich war die Atmosphäre. „Lassen Sie uns gemeinsam feiern, dass die August-Ludwig-Schlözer-Schule einen neuen Rektor hat“, sagte etwa Dagmar Hollerbach, die die Schule mit ihrem Konrektorskollegen Thomas Wackenhut ein Jahr lang interimsweise geleitet hat, wofür sich Schulamtsdirektorin Jordan bedankte. Dem neuen Schulleiter wünschte sie viel Erfolg, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern und die „Stärkung der Realschule“ zu begleiten.

Dies kommentierte Bürgermeister Ohr, der sich wunderte, dass die Realschule nun nicht mehr weiterentwickelt, sondern gestärkt werden sollte – was aber in Kirchberg mit diesem Rektor kein Problem sei. Er schilderte auch die Schwierigkeiten, der sich die Kirchberger Schule ausgesetzt sah, als im vergangenen Jahr 68 Kinder zusätzlich zu betreuen waren. „Und das sind Flüchtlingskinder mit anderem kulturellen Hintergrund, die eine viel intensivere Betreuung brauchen.“ Dabei sei der Lehrermarkt „komplett leergefegt“.

Auch Elternsprecherin Monika Förnzler und die Schülersprecher Stanley Varga und Michael Früh begrüßten den neuen Schulleiter, und freuten sich, dass dessen Türen immer offen stehen. „Das haben Sie schon gezeigt.“ Sie lobten außerdem, dass er den Angelegenheiten von Eltern und Schülern offen gegenüberstünde. Stanley Varga: „Auch das SMV-Seminar hat gefehlt. Obwohl wir vorher gar nicht wussten, dass es so etwas gibt.“ Karin Weigl-Maier begrüßte im Namen der Kollegen und wünschte dem neuen Chef, den sie freilich noch als jungen Lehrer in Erinnerung hatte, alle Gute und: „Ich freue mich sehr.“

Rektor Brachmann kam am Schluss selbst zu Wort: Das Zurückkommen an die August-Ludwig-Schlözer-Schule sei dieses Mal etwas ganz Besonderes, weil er ja nun die Verantwortung trage. Doch er zitierte ein altes Sprichwort („Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen“) und betonte in Anlehnung daran, dass es mehr als die 45 Minuten der Schulstunden brauche, um Kinder groß werden zu lassen.

Er plädierte für eine Zusammenarbeit aller und betonte, dass eine Schule, so wie er sie verstehe, offen sein müsse und Brücken in die Gesellschaft hinein zu bauen habe. Er hoffe, dass Vereine oder andere engagierte Bürger in die Schule hineinwirken. „In unserer Schule soll gelebte Willkommenskultur herrschen“, was er natürlich mit Blick auf das „große Dorf“ Kirchberg sagte. Aber auch auf die Flüchtlinge, die die Schule vor besondere Herausforderungen stellen. Dass er da auch in Zukunft angebunden sei und daheim viel auf seine Frau Stefanie abwälze, bedauere er, „aber Besserung ist nicht in Sicht“. Die Kinder könnten ihn ja täglich in der Schule sehen, scherzte er. „Nur hoffentlich nicht beim Rektor, wenn sie was angestellt haben. . .“

Übungszeiten

Liebe Eltern, Liebe SchülerInnen,

hier habt Ihr eine Übersicht der Übungszeiten. Den Infozettel können Sie auch im „Downloadbereich“ unter „Allgemein“ herunterladen.

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Schuljahresanfang

Zum Schuljahresbeginn finden Sie einen Elternbrief in der Rubrik „Downloads“ -> „Elternbriefe“

 

Schuljahresanfangsbrief 16/17

29. Hofgartenfest in Kirchberg

Dieses Jahr heißt es zum 29. Mal „Auf geht’s zum Hofgartenfest nach Kirchberg“, das von Freitag, 15., bis Sonntag, 17. Juli, stattfindet.

Am Samstag den 16.7.2016 werden gegen 20 Uhr  Auszüge aus dem Musical „Joseph“ vom Schüler-Lehrer-Eltern-Chor der August-Ludwig-Schlözer-Schule vorgeführt.

Kirchberger-Hofgartenfest-2013

Europameisterschaft 2016

EM16

Ferienplan 2016 / 2017

Ferienplan 16/17

Kochertal hilft Jagsttal

Wir, die Klasse R8c der August-Ludwig-Schlözer-Schule Kirchberg haben, vor einigen Monaten unser WVR Projekt „Fische für die Jagst“ gestartet. Unser Ziel ist es, so viele Spenden wie möglich zu sammeln, um davon möglichst viele Fische kaufen zu können. Diese möchten wir dann, zusammen mit dem Fischerverein Kirchberg, in die Jagst einsetzen.

Falls Sie noch nicht gespendet haben, können Sie das gerne noch tun. Die neuesten Infos zu unserem Projekt können Sie jederzeit auf unserer Schulhomepage finden.

Wir haben für unser Projekt mit der Friedensbergschule in Schwäbisch Hall zusammen gearbeitet. Deshalb sind am Mittwoch, den 27. April vier Schüler unserer Klasse, zusammen mit unserer Klassenlehrerin Frau Withopf nach Schwäbisch Hall gefahren. Die Friedensbergschule konnte insgesamt 105 Euro Spenden für unser Projekt sammeln. Bei unserem Treffen fand eine offizielle Spendenübergabe durch die Schulleiterin Frau Reiter und einige der Spender statt. Wir wurden dabei herzlich empfangen und uns wurde sogar symbolisch ein „Fischscheck“ überreicht.

Die Friedensbergschule ist eine Schule für Kinder mit besonderem Förderbedarf. Die Schule steht unter der Leitung von Frau Sabine Reiter. Derzeit wird sie von 68 Schüler besucht. Da jeder Schüler Fächer hat, in denen er schwach oder stark ist, werden in einem Klassenzimmer Kinder verschiedener Klassenstufen zusammen unterrichtet. So kann zum Beispiel ein Schüler in Deutsch in einer höheren Klasse und in Mathematik in einer niedrigeren Klasse Unterricht haben. Bei anderen Schülern kann es genau umgekehrt sein. Deshalb sind in Klassenzimmern der Friedensbergschule nie alle Kinder gleich alt.

Es hat uns sehr gefreut, dass durch unser Projekt auch eine Kooperation mit einer anderen Schule stattfinden konnte, wodurch wir auch mehr über dieses andere Schulsystem erfahren haben.

Spendenübergabe

Josef mit brennender Aktualität

Auf große Begeisterung ist die Premiere des Musicals „Josef“ gestoßen. Die Schülerinnen und Schüler der August-Ludwig-Schlözer-Schule Kirchberg entführten die Zuschauer in ein Märchen aus 1001 Nacht.

Rund 180 Akteure der August-Ludwig-Schlözer-Schule begeisterten in der Kirchberger Festhalle mit ihrem Musical "Josef". Mehr Bilder von der Aufführung gibt es unter www.hohenloher-tagblatt.de. Fotos: Hartmut Volk

Die biblische Geschichte von Josef, der von seinen Brüdern nach Ägypten verkauft wird, sich dort als Traumdeuter die Gunst des Pharaos erwirbt und das Land vor einer großen Hungersnot bewahrt, wurde am Freitag von den rund 180 Akteuren in der Festhalle schwungvoll und lebendig in Szene gesetzt.

Bereits 2009 hatten die Kirchberger Schüler das Kindermusical in der Stadtkirche aufgeführt und wurden dafür mit dem Lotto-Musical-Preis ausgezeichnet. Eine leicht gekürzte und veränderte Fassung hatten jetzt die beiden langjährigen Haupt-Musicalmacher Beate und Hannsjörg Scharr mit den Schülern der beiden ersten Werkrealschulklassen sowie dem 75-köpfigen Eltern-Lehrer-Schüler-Chor über Monate hinweg einstudiert.

Die Wiederaufnahme des gleichen Themas sei „bei Weitem kein alter Hut“, sagte der kommissarische Schulleiter Thomas Wackenhut bei der Begrüßung. Die Josefsgeschichte gewinne heute wieder eine brennende Aktualität, wenn man sich die Bilder von flüchtenden und asylsuchenden Menschen vor Augen führe.

Erfreulich war es, dass auch einige Flüchtlingskinder unter den Akteuren waren, und eine besondere musikalische Bereicherung waren die beiden Soli des syrischen Schülervaters Saad Barakat auf der traditionellen arabischen Kurzhalslaute Oud, perkussiv unterstützt von Lehrer Theo Berger mit der Djembe.

Ein wahres musikalisches Feuerwerk entzündeten die temperamentvollen Songs von Hanne Fossum mit der Musikcombo unter Hannsjörg Scharrs Regie, der Trommel-AG mit Theo Berger und der Panflötengruppe mit dem längst pensionierten Lehrer Frieder Hinderer. Etliche ehemalige Kollegen, darunter auch Ex-Rektor Michael Szutta halten der Schulmusical-Arbeit die Treue, wie auch einige Altschüler, die als Musiker oder technische Mitarbeiter zur Professionalität der Aufführung beitrugen.

Als vielseitige Allroundkünstler entpuppten sich die Fünftklässler; sie ernteten als Schauspieler, Tänzer und Sänger mit Solo-Einlagen begeisterten Beifall. Farbige Lichtspiele, technisch routiniert gemanagt von Schülern der Klasse 8a, verliehen den Szenenbildern eine besondere und geheimnisvolle Atmosphäre, und der Zauber des Orients entfaltete sich vollends, als die Tänzerinnen mit bunten Seidentüchern von der Bühne in die Reihen der Zuschauer kamen und eine Kamelkarawane im Publikum ihre Runden drehte.

Info Das Musical „Josef“ wird noch heute und morgen jeweils um 19 Uhr in der Festhalle aufgeführt. Karten können unter Telefon 0 79 54 / 9 82 00 beim Schulsekretariat bestellt werden.

HARTMUT VOLK |

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