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Schüler werden fit für den Ernstfall
Wie verhalte ich mich in einer Ausnahmesituation? Was ist zu tun, wenn Hilfe nicht sofort eintreffen kann? Mit diesen Fragen setzten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a der August-Ludwig-Schlözer-Schule (ALSS) im Rahmen eines Projekttages zum Thema Katastrophenschutz auseinander.
Ausgangspunkt war ein fiktiv gewähltes Szenario: Eine Massenkarambolage mit mehreren Fahrrädern auf dem Schulweg infolge eines plötzlichen Sturmtiefs. Da auch das Deutsche Rote Kreuz durch die Wetterlage behindert wäre und nur verzögert am Einsatzort eintreffen könnte, müssten sich die betroffenen Schülerinnen und Schüler in einer solchen Situation zunächst gegenseitig versorgen und Erste Hilfe leisten.
Das Beispiel diente dazu, die Kinder altersgerecht an das Thema Katastrophenschutz heranzuführen und sie auf mögliche Ausnahmesituationen vorzubereiten. Das DRK Schwäbisch Hall erklärte sich bereit, an die ALSS nach Kirchberg zu kommen, um mit den Schülerinnen und Schülern ein Erste-Hilfe-Training durchzuführen.
Bereits im vorbereitenden Unterricht beschäftigte sich die Klasse mit der Frage, wann überhaupt von einer Katastrophe gesprochen wird und warum Hilfsorganisationen in solchen Lagen nicht allen Betroffenen gleichzeitig helfen können. Dabei wurden die Kinder dafür sensibilisiert, auch in belastenden Situationen möglichst ruhig zu bleiben, Verantwortung zu übernehmen und sich gegenseitig zu unterstützen.
Mit dem Projekttag verfolgt die Schule noch ein weiteres Ziel: Das Wissen über Katastrophenschutz soll über die Schülerinnen und Schüler auch in die Familien hineingetragen werden. So soll das Bewusstsein für die Bedeutung von Vorsorge, Eigenverantwortung und nachbarschaftlicher Hilfe weiter gestärkt werden.
Die ALSS bedankt sich herzlich beim DRK Schwäbisch Hall für die Unterstützung und das engagierte Mitwirken an diesem wichtigen Präventionsprojekt.



